| Anforderungen von Samba |
|
|
|
Anforderungen(REQUIREMENTS) für SambaSamba fährt unter dem Motto Gnu-Public-License kurz GPL genannt, das bedeutet Samba stellt für alle User, die unter Unix Systemen arbeiten, eine freie Software-Suite ( www.samba.org ) zu Verfügung. Die das Server-Message-Block-Protokoll(SMB) zum Download bereitgestellt hat. Nebenbei erwähnenswert wäre auch, dass es im Jahre 2000 eine Softwareweiterentwicklung von Samba gab. Unter dem Namen Samba-TNG mit dem Ziel, einen Primary Domain Controller (PDC) für Windows NT Netzwerke zu entwickeln. Dieses Programm unterstützt eigentlich alle Clients, von MS-Clients für DOS bis Windows NT aber natürlich auch für das starke Linuxsystem. Einzige Voraussetzung ist das gemeinsame Protokoll TCP/IP mit NBT (NetBios over TCP/IP). Besonders bei der Fehlersuche sollte nicht vergessen werden, dass Samba nur über TCP/IP funktioniert.. Samba besteht aus einer Reihe von einzelnen Modulen, die verschiedene Aufgaben von der grundlegenden Funktion bis hin zur Konfiguration und Dokumentation übernehmen. Teile dieser Aufgaben können aber auch durch andere Programme ersetzt werden. So kann die Konfiguration von Samba entweder über das eigene Samba-Modul Swat oder aber z.B. mit Hilfe von Webmin(ist ein freies Programmpaket zur Verwaltung eines Rechners mit einem Unix-artigen Betriebsystem aus der Ferne) erledigt werden. Das Kernmodul von Samba ist der smbd-Daemon. Er stellt die Datei- und Druckdienste für andere SMB-clients, wie z.B. verschiedene Windows- oder andere Unix-Versionen zur Verfügung. Der NetBios-Nameserver-Support für die Clients ermöglicht der andere wichtige Daemon, nämlich der nmbd (NetBios-Message-Block-Daemon). Mit dem Befehl pstree, kann man herausfinden ob die Samba-Daemons laufen. Die folgenden Binärdateien, sollten im Samba-Packet Standardmässig vorhanden sein. Nach der Installation, sollten diese im Verzeichnis /usr/bin zum liegen kommen. SMBCLIENT: Hierbei handelt es sich um den SMB-Client für UNIX-Rechner. SMBPRINT: Dies ist ein Skript, das das Drucken auf einem an einem SMB-Host angeschlossenen Drucker ermöglicht. SMBPRINT.sysv: Erfüllt die gleiche Funktion wie smbprint, allerdings auf Rechnern mit SVR4 UNIX. SMBSTATUS: Hiermit besteht die Möglichkeit, sich die aktuellen SMB-Verbindungen des lokalen Hosts anzeigen zu lassen. SMBRUN: Hierbei handelt es sich um ein Skript, um die Ausführung von Anwendungen auf einem SMB-Host zu erleichtern Aja, die beiden SMB-Daemons können mit dem Programm inetd oder als einzelne Prozesse gestartet werden. Übrigens unterstützt Samba auch IPV6. Zu den Versionen sei noch gesagt, dass Samba 3 noch nebenbei sehr stark weiter entwickelt wird. Das Samba 4 dagegen wurde ursprünglich als komplette neue Entwicklung gestartet und sollte eigentlich Samba 3 ersetzen, sobald es stabil genug ist. In letzter Zeit hat jedoch bei den Entwicklern ein Umdenken stattgefunden und es wird immer mehr dazu hin tendiert, Samba 4 als eine Art "Testumgebung" zu nutzen, darin die neuesten Features auszuprobieren und diese dann, sobald sie sinnvoll funktionieren, in Samba 3 zurück zu portieren. Die größte Neuerung im Samba 4 Baum ist die Entwicklung eines Active Directory-Domainencontrollers. Die erste Testversion (Samba 4.0.0TP1 Technology Preview) von Samba 4 wurde am 24. Januar 2006 zum Download freigegeben. Am 23. März folgte TP2 mit einer Vielzahl an Fehlerkorrekturen und Erweiterungen im Vergleich zur vorherigen Version. Beide Versionen sind jedoch noch nicht für den produktiven Einsatz gedacht. Hiervon wird in aller Deutlichkeit abgeraten.
Das Hilfsprogramm smbpasswd ähnelt den Programm passwd. Es wartet die beiden 32 Byte grossen Passwort-Felder im passdb-Backend. Smbpasswd arbeitet in einem Client-Server-Modus, wo es den lokalen smbd kontaktiert, um das Passwort des Benutzers selbst zu ändern. Dies hat enorme Vorteile. Smbpasswd hat die Fähigkeit, Passwörter auf Windows NT-Servern zu ändern (dies funktioniert nur, wenn die Anfrage an den NT-PDC gesendet wird, wenn man das Passwort eines Domainen-Benutzers ändert). Diese Tool kann für Folgendes verwendet werden: Hinzufügen von Benutzer- oder Maschinen-Konten Löschen von Benutzer- oder Maschinen-Konten Aktivieren von Benutzer- oder Maschinen-Konten Deaktivieren von Benutzer- oder Maschinen-Konten Auf-NULL-Setzen von Benutzer-Passwörtern Verwalten von Domainen-Vertrauenskonten Ein normaler User kann nur sein eigenes SMB-Passwort ändern. Wird allerdings der smbpasswd-Befehl von root ausgeführt, akzeptiert smbpasswd ein optionales Argument, das den Benutzer angibt, dessen Passwort sie verändern wollen. Mit root-Rechten ausgeführt, fragt smbpasswd nicht nach dem alten Passwort (bzw. prüft es auch nicht) und erlaubt daher dem Benutzer root, Passwörter für Benutzer zu setzen, die ihr Passwort vergessen haben. Hier sind noch einige Optionen aus der Manpage von smbpasswd: smbpasswd -n Diese
Option gibt an, dass der folgende Benutzername zur lokalen Datei
smbpasswd hinzugefügt werden soll, mit dem eingegebenen neuen Passwort
(drücken Sie die Eingabetaste für das alte Passwort). Diese Option wird
ignoriert, falls der folgende Benutzername in der smbpasswd-Datei
bereits existiert und sie wird dann wie ein normaler Befehl zum Ändern
eines Passworts behandelt. Beachten sie, dass die standardmäßigen
passdb-Backends verlangen, dass der Benutzer in der Passwortdatei des
Systems bereits vorhanden ist (normalerweise /etc/passwd), sonst
schlägt die Anfrage, den Benutzer hinzuzufügen, fehl. smbpasswd -x Diese Option gibt an, dass der folgende Benutzername aus der lokalen smbpasswd-Datei gelöscht werden soll. smbpasswd -d Diese Option gibt an, dass der folgende Benutzername in der lokalen smbpasswd-Datei deaktiviert werden soll. smbpasswd -e Diese Option gibt an, dass der folgende Benutzername in der lokalen smbpasswd-Datei aktiviert werden soll, falls das Konto zuvor deaktiviert wurde.
|
|
| Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 9. May 2007 ) |
| < Zurück | Weiter > |
|---|



