| Konfiguration von Samba |
|
|
|
|
Die Samba-Konfiguration ist im file "smb.conf" gespeichert, welches sich (üblicherweise) in /etc/samba befindet bzw. befinden wird.
Alternativ dazu kann es sich auch in /usr/local/lib/samba befinden. Wir werden dieses file editieren, und auf die Nutzung graphischer Tools, wie zum Beispiel SWAT, verzicBhten, da diese vor allem für Blinde Menschen schwer zu manipulieren sind. Die Syntax, die in smb.conf zur Anwendung kommt, erinnert an die
Syntax von ".ini"-files aus der alten MS Windows Welt. (MS Windows is a
trademark!). Jede Sektion repräsentiert entweder eine "share" (Anteil) oder ein meta-service am samba-server. Es gibt viele Beispiel-Konfigurationen im Internet, aber vor allem im samba-tarball des Pakets! Ein ganz simples Beispiel für ein smb.conf siehe Beispiel_smb.con_0Jetzt haben wir gehört, dass dieses smb.conf-file nicht UNBEDINGT in /etc/samba liegen muss, da es von der Kompilierung des binaries abhängt. Aber, es gibt ein Tool, mit dem man danach fragen kann ... root# smbd -b |grep smb.confSpätestens jetzt wissen wir es ganz genau. Auf der (windows) Clientseite muss die workgroup (Arbeitsgruppe) mit der hier angegebenen übereinstimmen root# testparm /etc/samba/smb.confso kann man seine Konfiguration auf Fehler überprüfen. Ein Tipp: Legen Sie sich die configs unter /etc/samba so an, dass sie anders heissen; z.B. smb.conf.20feb2007, darin können Sie eine Menge an Kommentaren zu den einzelnen settings anbringen - ABER, das smb.conf-file ist schöner ohne Kommentare, daher gibt es auch die MÖglichkeit, den output von testparm in das file smb.conf umzuleiten - 's funktioniert! root# testparm -s /etc/samba/smb.conf.20feb2007 > /etc/samba/smb.confWenn ein Fehler in der config vorhanden ist, wird dieser von testparm aufgespürt und lautstark vermeldet! root# smbclient -L localhost -U%Auf diesem server an unserem Institut läuft SUSE mit Samba 3.0.20b, das erwähne ich, weil wir während der Projektwoche eher auf 3.0.22 von Ubuntu kommen - die Unterschiede wirken sich aber in den smb.conf's nicht aus. so konnten Sie checken, welche services am server angeboten werden, und ob der server für Verbindungsaufnahmen bereit ist. Ihr Rechnername sollte zumindest in /etc/hosts eingetragen sein. Es wird von samba.org empfohlen, diesen check zu wiederholen, nachdem das service 15 Minuten lang gelaufen ist. root# smbclient -L <hostname> -Uroot%<password>Für dieses erste smb.conf gilt, dass die im windows-client eigetragene workgroup BBFZ sein muss - und clientseitig wird es als Netzwerk-file mit einem Laufwerksbuchstaben eingehängt. Das ist für wahr eine ganz simple Configuration, die aber funktioniert, und Ihnen mehr Selbstbewusstsein für weitere Beispiele gibt, denn sobald Sie das am server freigegebene Verzeichnis auf Ihrer windows-maschine sehen können und alle files darin öffnen können, haben Sie in der ersten Runde bereits gewonnen. Die windows-clients müssen also der Gruppe BBFZ angehören, und es muss einem Laufwerksbuchstaben das zu importierende Verzeichnis zugeordnet werden. UND ... ich habe mir sagen lassen, dass das sogar auf der MS DOS Eingabeaufforderung abwickelbar ist C:\> net use x: \\192.168.1.1\home In diesem Beispiel wurde Samba so konfiguriert, dass es alle usernamen ignoriert. Es verwendet den guest-account für alle Verbindungen. Das freigegebene Verzeichnis hat als Rechte 755, und es wird "read-only"-Verzeichnis freigegeben. Clientseitig kann man also nichts hineinlegen, noch kann man etwas löschen. Probieren sie dieses erste Beispiel gleich aus, und kommen Sie dann zurück, wenn es funktioniert hat. Ein weiteres simples Beispiel siehe Beispiel_smb.conf_1 Unser Beispiel erlaubt jedem von der Windows-Maschine eine
Verbindung zum Samba-server, der einen account auf dem Server hat. Die
user können dann ihren usernamen oder homes als den service-Namen beim Netzwerklaufwerks-Prozedere auf der windows-Seite angeben. Die user brauchen noch ein samba-passwort ... root# mbpasswd -a root Wenn auf der clientseite das Netzwerklaufwerk angegeben wurde, und
(Windows XP), und "\\caesar\markus", dann ok, dann tut sich ein Feld
auf, wo der user markus das passwort eintippt und schwups, schon ist
das Laufwerk da und der Ordner offen, der das HOME-Verzeichnis des
users Markus anzeigt. Auf der serverseite kann man die Konfiguration testen, wie oben gesehen (testparm, smbclient), und, man kann schauen, ob sich der user markus anmelden kann am smb auf einer Kommandozeile am server ... root# smbclient //caesar/markus -UmarkusEs hatte also funktioniert. Noch eine kleine Erweiterung. Per default "lauschen" smbd oder nmbd auf allen vorhandenen netzwerk-Interfaces. Wenn Sie aber ein bestimmtes angeben wollten, dann ginge das mittels [global] |
|
| Letzte Aktualisierung ( Wednesday, 9. May 2007 ) |
| < Zurück | Weiter > |
|---|



